Respekt!

Sonntag, 29. Mai 2011

Angeregt durch einen Artikel in der Zeitschrift „brand eins“ (Mai 2011) und sich wiederholenden Erfahrungen in meinen Seminaren beschäftigt mich zur Zeit dieses Thema.

„Ich möchte respektiert werden!“ „Meine Arbeit wird viel zu wenig wertgeschätzt!“

Immer wieder höre ich diese oder ähnliche Aussagen von meinen Seminarteilnehmern. Und dann erlebte ich kürzlich folgende Situation: Eine Führungskraft aus dem Management besuchte meinen workshop, um den Teilnehmern Aktuelles zu berichten. Dabei sprach er den Mitarbeitern seinen Dank aus für die hervorragende Arbeit, die sie leisten. Die Antwort einer Teilnehmerin war: „Ja, aber das bekommen wir ja viel zu selten zu hören. Wir werden ja gar nicht wertgeschätzt!“

Paradox? In der Tat.

Dieser Teilnehmerin war nicht bewusst, dass sie selbst in diesem Moment genau das tat, was sie bei anderen beklagte: statt sich zu bedanken und damit das  Handeln dieser Führungskraft wertzuschätzen, übte sie Kritik – und missachtete völlig ihn und seine gute Absicht.

Ganz offensichtlich gibt es bei vielen Menschen kein Bewusstsein darüber, was genau gelebte „Wertschätzung“ und „Respekt“ im (Arbeit-)alltag bedeuten.  Woran sie selbst merken, dass sie Wertschätzung erhalten. Und wie sie selbst es (nicht) vermitteln. Es fehlt sehr häufig das Bewusstsein und die Sensibilität über das eigene Verhalten anderen gegenüber. Missachtung und mangelnde Werstschätzung findet in den Augen vieler ständig statt – bei anderen!

Wie kann man dieses Bewusstsein und die notwendige Sensibilität schaffen? Sowohl bei Führungskräften (wie vermittle ich Wertschätzung – so, das sie wahrgenommen wird) als auch bei Mitarbeitern (leiste ich das, was ich fordere eigentlich selbst? Was bedeutet „respektvoller Umgang“ und wie kann ich es selbst leben?).

Gerne erstelle ich  ein Seminarkonzept für Sie zu diesem Thema – sprechen Sie mich an!